Vivendi plant Verkauf von Activision Blizzard “update”

Blizzard Tags: , , vicc Juli 2nd, 2012

Update: Scheinbar plant Vivendi wirklich den Verkauf: Hier nachlesen.

Laut Angaben des Nachrichtenportals Bloomberg plant Vivendi seinen 61%-Anteil an Activision Blizzard zu verkaufen. Bis jetzt hat sich angeblich noch kein Käufer gefunden, der bereit ist die 8,1 Millarden Dollar zu bezahlen. Der Grund für die Verkaufsgedanken liegen angeblich in dem Wandel der Entwicklung im Spielemark, weg von den üblichen Spielen und hin zum Social-Media Bereich. Unter dieser Entwicklung mussten zuletzt auch Microsoft, Nintendo und vor allem Sony leiden, deren Spieleabsatz im letzten Jahr um fast 6 Prozentpunkte gesunken ist.

“Das Problem ist, dass es keinen Käufer für Activision gibt. Die einzige Option die übrig bleibt ist, dass Activision seine Aktionäre auszahlt und Vivendi den Konzern dann für einen geringeren Preis verkauft. [...] Activision hat derzeit ein Vermögen von etwa 3,48 Millarden Dollar und keine Schulden.”

Jedoch bleibt festzuhalten, dass bis auf einige Gerüchte aus der Chefetage von Vivendi noch nichts Offizielles an die Öffentlichkeit gegeben wurde. Es ist auch noch immer möglich, dass Vivendi sich komplett aufteilt. Welche Folgen diese Unruhen für World of Warcraft und die geplante Erweiterung Mists of Pandaria haben werden, bleibt völlig unklar. Was meint ihr zu dieser Entwicklung? Ist Acitivision Blizzard nicht mehr attraktiv genug?

(via)

  • 22 Antworten zu Vivendi plant Verkauf von Activision Blizzard “update”

  • Avatar of sahaquiel

    Was hier nicht vergessen werden sollte zu erwähnen: Vivendi ist ein sehr großes Unternehmen, da hat es wenig mit Attraktivität zu tun wenn man einen kleinen Teil seines Unternehmens abstößt wo man sich in Zukunft anders ausrichten will.

  • Avatar of schisma

    ist euch mal aufgefallen, dass all diese geld-geschichten erst seit dem einstieg von activision anfingen?? plötzlich hat man in wow alles verkauft, die rasse, die fraktion, alles !!
    seit activision da drin steckt, wird alles casual und alles wird verkauft…

    wundert mich jetzt so gar nicht, dass activision blizz runtergewirtschaftet hat und niemand mehr das unglaubliche potenzial und den (positiven) wahnsinn dieser firma sehen kann vor lauter dollar zeichen in den augen!

    activision soll sich verpissen und blizzard soll seinen früheren weg wiederfinden, scheiss auf die mimimi-kinder, war eh viel cooler ohne sie!

  • Avatar of luki

    @ schisma genau das gleiche hab ich auch gedacht.

    Seit der Fusion damals hat sich das alles gewandelt und nun hat bei Blizzard immer jemand den Finger oben drauf hat und sagt muss fertig werden. Seit damals gabs kein It´s Done when it`s Done mehr.

  • Avatar of sahaquiel

    #2+#3: Nachdenken bitte.
    1) Die “Bosse” sind die gleichen geblieben. Blizzard gehörte vorher Vivindi und tat es nach der Fusion ebenfalls.
    2) Es ist nichts runtergewirtschaftet, beide machen immernoch einen Gewinn von etlichen hundert Millionen.

    Bei einer jahrelangen Entwicklungszeit und den gewaltigen Budgets für neue AAA Titel kann man nicht mehr auf ein paar tausend Käufer setzen. Entweder man gewinnt neue Kunden oder es gibt auch keine neuen Spiele dieser Art mehr.
    Glaub die “mimimi” Kinder sind hier eher andere. :p

  • Avatar of mrboe

    Blizzard hat einen guten Ruf für hochwertige Spiele und Jedes davon trifft den Puls der Spieler. Und dadurch, dass der Trend Richtung Serverbasierend geht kann Blizz sicher sein, dass kaum illegal gespielt wird. Ich glaube es gibt wenige Spielefirmen, die mit ihren Titeln soviel Geld reinbringen wie Blizzard… Echt schade dass diese geschichtsträchtige Firma den Schritt zur AG gemacht hat.

  • Avatar of karmoth

    @ #4:

    #2 und #3 haben schon recht, vielleicht war die Wortwahl etwas unglücklich.

    Fakt ist: Dass mit dem kostenpflichtigen Char- und Fraktionswechsel, dem Petshop, undsoweiterundsoweiter der ganze Mist angefangen hat.

    In D3 setzt sich dies leider fort. Ich habe es ein paar mal durchgespielt und jetzt liegt es in der Ecke, da man die wirklich guten Items nur über das RMAH bekommt und dieses benutze ich nicht, da ich es nicht einsehe für Gegenstände in einem Spiel echtes Geld zu bezahlen.

    Mit solchen Entscheidungen rückt man immer weiter vom Spieler (Kunden) ab. Und dies schlägt sich ganz eindeutig in der nicht mehr vorhandenen Attraktivität von Act. Blizzard nieder.
    Geld verdienen ok, aber Spieler als Melkkühe benutzen -> /spit

  • Avatar of pory02

    Das mit den PetSHop wurde schonmal erklärt. In Amerika darf man nichts unentgeldlich erstellen. So sind diese Pets großteils Just 4 Fun entstanden und einfach so ins SPiel einfügen konnte man die nichht, ohne, dass dafür Geld bezahlt wird. So hatte ich das verstanden.

    Das Blizzard Mal ne Fusion hatte wusste ich net. Was passiert denn, wenn Vivendi ihre 61% verkaufen? Wer hat denn die anderen 39%? Bleiben die derzeitigen Mitarbeiter vorhanden? Oder löst sich die Firma nach und nach auf? Also wenn, dann hoffe ich, dass Daedelic und Vigil Games sich nen Teil kaufen. :) Beide Firmen machen gute SPiele. :) Sogar Torchlight 2 wird jetzt von Daedelic entwickelt. Und was die bisher dafür machen ist recht gut. :) Ich glaube man merkt, dass ich mich mit sowas nicht auskenne. XD Hatte in WIrtschaft auch immer 6en. :3 lol

  • Avatar of salifer

    Ob Activision/Blizzard nicht mehr attraktiv genug ist oder nicht, ist nicht der Punkt. Ich hab ein bisschen rumgegoogelt. Demnach hat der langjährige Konzernchef Levy hingeschmissen. Und Vivendi plant nun den Activision/Blizzard-Verkauf um seine kriselnde Mobilfunksparte zu retten.

  • Avatar of kakashi1985

    @pory02 what the hell?
    Man darf in Amerika nichts unendgeldlich erstellen und ist deshalb dazu gezwungen Minipets usw. im Shop zu verkaufen? Also dann wundert es mich irgendwie doch stark, das es immernoch Minipets, Mounts usw. gibt die normal per Patch eingefügt und dann durch Drops oder Achievements verfügbar werden, weil das dann ja eigentlich illegal sein müsste, oder mach ich da jetzt irgendwo nen schweren Denkfehler?

  • Avatar of salifer

    …ich hoffe allerdings, dass dies die Gelegenheit für Blizzard sein könnte, wieder selbständiger zu werden, und seine Spiele wieder mehr unter Qualitäts- als unter kurzfristigen Renditegesichtspunkten zu produzieren. Wenn ich sehe wie oft Blizzard früher ein neues Spiel/Addon auf den Markt geworfen hat, und wie oft heute…

  • Avatar of justpox

    @Pory

    Klingt ja sehr unrealistisch .. wenn sie Anfangs den guten Glauben hatten diese “just 4 fun” ins spiel zu integrieren – würden diese vllt .. 1-2 Dollar kosten. Der Preis liegt jedoch deutlich höher – was sagt uns das? Eine gewinnbringende Methode für 15 Dollar .. ;)

  • Avatar of pory02

    So wurde es mir hier jedenfalls mal erklärt. ist aber auch schon länger her.

  • Avatar of pacuu

    Blizzard wurde nicht durch die Fusion mit Activision zu dem, was es heute ist, sondern Blizzard wurde durch den Markt zu dem, was es heute ist – wie jeder andere Publisher auch.

    Glaub ihr wirklich das bei Blizzard nur Gutmenschen arbeiten, die von den bösen Managern aus der Activision-Abteilung massakriert werden?

    Jedes Studio fängt einmal klein an und wird dann größer und mit der Größe wachsen die Budgets, welche dann auch höhere Gewinne einfordern.

    Das liegt nicht an Activision oder an Blizzard, sondern in der Natur der Sache.

    Finde es von Vivendi ziemlich bescheuert Activision Blizzard verkaufen zu wollen, denn egal, wie man es dreht und wendet und völlig unabhängig davon das Vivendi sich Neuausrichten möchte, ist Activision Blizzard sehr gewinnbringend.

    Allerdings weiß auch Vivendi, dass die Call of Duty, WarCraft, StarCraft und Diablo Gewinnstange irgendwann ihr Ende findet und besonders Call of Duty wird bald bis zum Maximum ausgereizt sein.

    Die Verkaufssumme von 8,1 Milliarden ist für eine Videospielfirma zu hoch angesetzt und es wird schwer einen Käufer zu finden.

    @ Pory

    “Das mit den PetSHop wurde schonmal erklärt. In Amerika darf man nichts unentgeldlich erstellen.”

    Halte ich persönlich für völligen Schwachsinn.

  • Avatar of pory02

    wie erwähnt, das wurde in nen anderen Bericht schonmal erklärt. Damals hatte ich das auch net geglaubt.

  • Avatar of Luckvieh

    Ähm was soll das denn für Auswirkungen auf das Addon haben? Gar keine, es steht kurz vor der Fertigstellung und wird in paar Monaten veröffentlicht :)

  • Avatar of pory02

    ja aber wer weiß ob dann noch wer daran weiter arbeitet.

  • Avatar of ryle2

    Untypisch wäre es nicht.
    Blizzard macht gerade mal 5% von Vivendis gesamtem Jahresumsatz aus.
    Dazu kommt, dass Blizzard an genau 2 Titeln verdient: CoD und WoW. Alles andere deckt gerade die eigenen Kosten.
    Und da WoW 80% von Blizzards Gewinn ausmacht – und schon lange rückläufig ist – kann man über so einen Schritt schonmal nachdenken.

  • Avatar of Grakesch

    hm…ich kenn mich in der materie nur wenig aus, aber auch wenn Activision Blizzard vllt nicht in der Blütezeit ist, so kann ich mir nur schwer vorstellen, warum das funktionierende System verkauft werden soll, denn schlecht gehts denen ja auch nicht.

    Ich weiß nicht, ob ich das überhaupt verstehen will, aber sie werden schon wissen was sie für richtig halten.

  • Avatar of sunnyboy

    Der Aktienkurs von Vivendi dümpelt seit Ewigkeiten dahin und es droht ihnen eine Abstufung durch die Rating Agenturen, was eine Refinanzierung auf Dauer sehr teuer machen würde.

    Dieses Jahr wird für Activision Blizzard durch viele Neuerscheinungen großer Titel sicher sehr erfolgreich.
    ‘Sell on good news’ lautet da die Devise. Mit ACT/BLZ will man deswegen eines der Filetstücke verkaufen, um die eigenen Aktionäre und Gläubiger zu besänftigen.

    Der Verkauf bedeutet auf keinen Fall, dass es ACT/BLZ schlecht gehen würde. Im Gegenteil. Die haben soviel Cash, dass sie in der Vergangenheit schon eigene Aktien zurück gekauft haben. Dies ist auch jetzt eine Möglichkeit, da sich scheinbar kein Käufer finden lässt, der bereit ist die 61% zu übernehmen. Also wird man die Aktien am Markt platzieren.

    Ob es generell einen Wandel weg von herkömmlichen Konsolen- und PC-Spielen geben wird wage ich zumindest zu bezweifeln. Das hat man in der Vergangenheit immer wieder geglaubt.
    Außerdem denke ich, dass Titan sowieso ein F2P-Spiel werden wird mit starker Social-Network-Anbindung. Ich denke kaum, dass Blizzard diesen Trend verschlafen wird.

  • Avatar of seraphimus

    8,1 Milliarden? Hm, noch ein, zwei Auktionen im RMAH…
    Kann man den Kauf von Activision-Blizzard eigentlich vom Battle-net-Guthaben bezahlen?

  • Avatar of pacuu

    Ich denke nicht, dass ein Nichtverkauf negative Auswirkungen auf die Entwicklung der Spiele und Addons haben wird, solange Activision Blizzard weiter Gewinn generiert und zerschlagen werden sie Activision Blizzard mit Sicherheit nicht.

    Ein Verkauf allerdings könnte die Firmenpolitik in eine andere Richtung lenken, allerdings in welche ist völlig offen und die 8,1 Milliarden sind weiterhin ein happiger Preis – völlig unrealistisch, meiner Ansicht nach.

    Mal sehen, was da noch passiert.

    Vielleicht steigt Apple ja ein ;-) .

  • Avatar of conkers

    Mir sowas von Wurst, solange EA den Laden nicht kauft und Blizzard noch weniger Chancen hat einen alten Weg einzuschlagen.

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